Whitsundays: der schönste Strand der Welt

Von Townsville aus fahren wir weiter nach Süden auf dem Bruce Highway. Das Kleinstädtchen Ayr macht einen geschäftigen Eindruck und wird umgeben von Zuckerrohrfeldern, vor den Toren der Stadt eine riesige Zuckermühle. Schließlich erreichen wir die Kleinstadt Bowen, Hauptstadt der Mangos, wie haushohe Skulpturen am Hafen und am Stadtausgang verdeutlichen. Wie wir zufällig herausgefunden haben, ist Bowen auch der Drehort des Films „Australia“ mit Nicole Kidman und Hugh Jackman, die Filmszenen, die eigentlich im Hafen des nordaustralischen Darwin spielen, wurden hier gedreht. Es ist Mittagszeit und wir legen einen Essensstop im Jochheims Pies ein, wohl auch von den Schauspielern ein bevorzugter Imbiss, wie uns ein großer Ordner voller Fotos, Autogrammkarten und Zeitungsausschnitten verrät. Die Pies sind aber auch wirklich gut und sehr vielfältig, wer also einen originellen und leckeren Zwischenstop sucht, ist hier richtig! 

Weiter geht die Fahrt nach Airlie Beach, dem Tor zu den Whitsundays. Die Whitsundays sind eine Inselgruppe, die von James Cook an einem Pfingstsonntag (eigentlich Pfingstmontag, aber Whitmondays klingen nicht so toll) entdeckt. Der Ort ist ein geschäftiger Touristenort, zahlreiche Touren werden angeboten – mit Katamaran, Segelboot, mit und ohne Schnorcheln, Jetski-Fahrten, Ballontouren, Rundflüge – alles, was das Herz begehrt. 

Wir haben schon im Vorfeld mit „Explore Whitsundays“ die „Bullet-Tour“ gebucht, mit einem nicht allzu großen, recht schnellen Boot, damit wir möglichst wenig Zeit auf dem Boot, aber dafür auf den Whitsundays verbringen. Unser Programm: ein Schnorchelstop (mit Equipment), ein Walk zum „Hill Inlet“ um den berühmten Whitehaven Beach von oben zu sehen, Lunch sowie ein Badeaufenthalt samt Standup-Paddling am Whitehaven Beach. Mein Tipp: überlegt euch, was ihr wollt, schaut euch die Touren vorab genau an und bucht vorab, damit ihr auch das bekommt, was ihr wollt!

Die Bedingungen an unserem Ausflugstag sind perfekt: Sonnenschein, Windstille und eine ruhige, türkisblaue See! Das verspricht gute Schnorchelbedingungen. Nach einer 45-minütigen Überfahrt erreichen wir unseren Schnorchelspot in der Apostle Bay auf Whitsunday Island. Nachdem wir erneut die vorgeschriebenen Stingersuits angezogen haben geht es los. Und was für ein Traumspot ist das hier, mit in der Tat perfekten Schnorchelbedingungen. Glasklares Wasser, tolle Sicht, unzerstörtes Riff mit Hart- und Weichkorallen. Wieder sehen wir die riesigen Mördermuscheln und natürlich zahlreiche Fische, wir hätten stundenlang weiter schnorcheln können. 

Doch es geht weiter, zum Highlight der Tour: Eine kleine Wanderung zum „Hill Inlet„-Aussichtspunkt. Es ist drückend heiß (Achtung: obwohl es nur ein kurzer Weg ist, ausreichend Wasser mitnehmen!), zum Glück ist der Weg kurz und im Schatten der Bäume, ein Waran kreuzt unseren Weg. Wir erreichen den ersten (von drei) Aussichtspunkten – ein wahrer Gänsehautmoment. Die Aussicht auf den Whitehaven Beach ist fantastisch, der Strand ein Traum. Weißer Quarzsand und türkisblaues Wasser, wir können uns kaum satt sehen! Es ist wirklich einer der schönsten – wenn nicht der schönste Strand der Welt. Anschließend laufen wir natürlich auch noch den Hügel wieder hinunter und zur diesseitigen Lagune am Strand selbst. Der Sand ist so rein weiß, dass man selbst bei den herrschenden Temperaturen von über 30 Grad und in der Mittagshitze barfuß laufen kann!

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Schließlich geht es weiter, zum anderen Ende des Whitehaven Beach, wo wir ein Mittagessen bekommen. Anschließend dürfen wir im herrlichen Wasser baden und die Kinder machen Standup-Paddling. 

Der Tag auf den Whitsundays war für die Kinder und uns ein absolutes Highlight. Wer nur einen Schnorchelausflug aufs Great Barrier Reef macht, dem sei diese Tour empfohlen. Die Lage in den trockenen Tropen macht das Wetter meist beständiger als in den Wet Tropics um Cairns, weshalb die Schnorchelbedingungen oftmals ruhiger sind. Und natürlich der Trip schon allein wegen der Sicht vom Hill Inlet auf Whitehaven Beach ein Muss!

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