In Hanau kommt Weihnachtsstimmung auf

Fast haben wir sie hinter uns gebracht, die stressige Vorweihnachtszeit. Unzählige Geschenke sind gekauft, eingepackt und verschickt, tonnenweise Plätzchen sind gebacken und die Koffer für den Weihnachtsurlaub sind gepackt. Endlich kehrt ein bisschen Ruhe ein. Und wir schaffen es am letzten Adventswochenende tatsächlich noch (danke, Regen, dass du nachgelassen hast), einen Weihnachtsmarkt zu besuchen.

Unsere Wahl ist auf den Hanauer Weihnachtsmarkt gefallen. Peinlich genug: Nachdem ich seit mehr als 15 Jahren im Großraum Frankfurt lebe, habe ich es noch nie in die Hanauer Innenstadt* geschafft. Auf der Suche nach kleinen romantischen Weihnachtsmärkten (siehe auch: Über die (un-)besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit) bin ich dann auf Hanau gestoßen, das unter anderem mit Hessens größter Adventskalender, einem Künstlermarkt im Rathaus und einem kleinen Riesenrad – das alles zu Füßen des Nationaldenkmals der Brüder Grimm, wirbt.

Also machen wir uns am späten Samstag Nachmittag auf ins rund 40 Kilometer entfernte Hanau – und werden nicht enttäuscht. Die knapp 100.000 Einwohner zählende Kleinstadt im Osten von Frankfurt wartet tatsächlich genau mit der Art von Weihnachtsmarkt auf, wie ich sie mag: Neben den oben genannten Attraktionen gibt es hier um die 75 Verkaufs- und Gastronomiestände – klein genug, um nicht zur Massenveranstaltung zu werden und groß genug, um alle möglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Nachdem wir uns mit Raclette-Brot, Bratwurst, leckerer Suppe (in der Benefizhütte auch noch für einen guten Zweck) und Churros – nebst Glühwein (dieses Jahr nicht nur in rot und weiß, sondern sogar in Rosé!) gestärkt haben, kaufen wir doch tatsächlich noch ein paar kleine, sehr fantasievolle Weihnachtsgeschenke (ich kann hier leider nicht darüber schreiben, die Leserschar ist unter den Beschenkten) und genießen einfach die weihnachtliche Atmosphäre.

Leider war heute der letzte Tag des Hanauer Weihnachtsmarkt, aber wir haben ihn in unsere Liste der empfehlenswerten Weihnachtsmärkte aufgenommen und kommen bestimmt einmal wieder.

Jetzt steht nur noch die Fahrt in den Schwarzwald, das Anschauen der Weihnachtsklassiker „Der kleine Lord“ und „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ auf dem Programm – dann kann Weihnachten kommen!

Euch allen kuschelige warme, leuchtend besinnliche, himmlisch ruhige, engelsschöne, kalorienbombige und rentierstarke Weihnachten – das haben mir meine Kollegen so nett geschrieben und das gebe ich gerne weiter!

 

* Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt, dass ich in Hanau den schönen Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim durchaus schon besucht habe, ebenso wie das sehr sehenswerte Gartenfest in Hanau, das immer an Fronleichnam stattfindet.

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